Kirchengemeinde Bordelum rund um den Stollberg

St. Nikolai von innen

Herzlich willkommen auf der Webseite der Kirchengemeinde St. Nikolai zu Bordelum und ihrer kleinen Schwestergemeinde Ockholm!
Schnuppern Sie hier bzw. auf Ihrem Computer bei uns rein, schauen Sie sich Bilder aus dem Gemeindeleben an, lesen Sie Artikel und informieren Sie sich über anstehende Gottesdienste und andere Termine (...auf Englisch "upcoming events"...wir haben es noch nicht geschafft, das in der von uns benutzten WordPress Layoutvorlage ins Deutsche zu übersetzen...). Oder kommen Sie noch besser selber mal vorbei! Die meisten Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern.

Kleiner Bilderrückblick auf Advent und Weihnachten 2011

Kerstin Schaack 26. Dezember 2011

Draußen wird es immer dunkler, drinnen zünden wir immer mehr Kerzen an und machen es uns gemütlich: die Adventszeit ist die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Es wird gesungen, gebastelt und (viel zu viel!) gegessen, die Seniorenkreise haben große Feiern, viele schöne Geschichten werden vorgelesen, man trifft sich beim “lebendigen Adventskalender” an den Häusern, in Carports und Ställen und im Gottesdienst. So wird es eine warme Zeit.

Und es wird geprobt! Die Kinder aus Bordelum und Ockholm haben wieder Krippenspiele eingeübt und am Heiligen Abend in den brechend vollen Kirchen aufgeführt. In Bordelum waren in diesem Jahr auch die “Kirchenmäuse” aktiv und haben drei Lieder vorgesungen, bevor es dann um die Geschichte von Jesu Geburt ging.

Am 2. Weihnachtsfeiertag wurden in Bordelum Lynn und Momme getauft.

Bilder von den Konfirmationen 2011

Kerstin Schaack 9. September 2011

Im April und Mai 2011 wurden in Bordelum 13 und in Ockholm 5 Jugendliche konfirmiert….hier sind ein paar Bilder!

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Kupferstich der Bordelumer Kirche St. Nikolai

Kerstin Schaack 11. Mai 2011

Der Künstler Peter Froese und Pastorin Kerstin Schaack freuen sich über das neue Bild

Kupferstechen ist eine viele Jahrhunderte alte Drucktechnik. In eine Kupferplatte wird das Motiv (spiegelverkehrt) mit einem feinen Griffel hineingeritzt bzw. “gestochen”, die so bearbeitete Platte wird mit Druckerschwärze bestrichen, oberflächlich wieder abgewischt und dann mit einem speziellen saugfähigen, angefeuchteten Papier unter hohem Druck durch eine Walze geschoben. Die Druckerschwärze aus den feinen Ritzen wird so in das Papier gepresst. Ein sehr aufwändiger Vorgang!

Der Bredstedter Künstler Peter Froese, der schon viele nordfriesische Motive auf Kupfer und Papier verewigt hat, hat mehrere Monate an seinem Entwurf der Bordelumer Kirche gearbeitet, nun ist das Kunstwerk fertig. Es ist ein feines Bild geworden, das die Eigenheiten der Bordelumer Kirche auf dem Stollberg schön heraushebt.

Kupferstich der Kirche St. Nikolai zu Bordelum

200 Blätter sind von der Kupferplatte gedruckt worden, sie sind nummeriert und handsigniert. Zu besonderen Anlässen hat der Kirchenvorstand nun ein wertvolles Geschenk zum Überreichen und natürlich hängt das Bild auch im Gemeindehaus an der Wand! Der Stich kann aber auch von jedermann im Kirchenbüro zum Sonderpreis von 50 Euro käuflich erworben werden. Bei Interesse fertigt das Atelier Froese in Bredstedt auch einen passenden staubdichten Rahmen mit Passepartout an.

Konfirmation 2010 in Bordelum und Ockholm

Kerstin Schaack 4. Mai 2010

Bordelumer Konfirmandinnen 22 Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden in diesem Jahr in unseren beiden Gemeinden konfirmiert. In Bordelum waren es am 25. April zehn Jungs und sechs Mädchen, in Ockholm am 2. Mai drei Mädchen und drei Jungs.

Die Ockholmer Konfirmandinnen und Konfirmanden Konfirmation heißt “Bestärkung” und ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg dazu, erwachsen zu werden! Gottes Segen soll die Jugendlichen auf ihrem Weg begleiten. Nach einem Jahr “Kinderkonfer” und einem Jahr “Hauptkonfer” sprechen die Jugendlichen im feierlichen Konfirmationsgottesdienst ihr eigenes “Ja” zu ihrer Taufe, zum Glauben und zur Kirche und werden als mündige Gemeindemitglieder in die Gemeinde aufgenommen, sie können nun zum Beispiel selber Paten werden, an Kirchenwahlen teilnehmen und später mal kirchlich heiraten.
Im Unterricht haben die jungen Leute sich über viele Themen Gedanken gemacht und manche, auch kritische, Frage gestellt. Glauben bedeutet immer, auf dem Weg zu sein und weiterzufragen!  Damit ist ein Mensch nie fertig. Und so geht es bei der Konfirmation nun nicht darum, den perfekten Glauben zu haben, sondern gemeinsam mit anderen auf der Suche zu bleiben und für Gottes Wirken offen zu sein!

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Die Bläser begrüßen die Konfirmierten nach dem Gottesdienst

In der Predigt zur Konfirmation ging es in diesem Jahr um das “Gleichnis vom Hausbau” aus dem Ende der Bergpredigt. “Wer meine Rede hört und danach handelt, der ist wie ein Mensch, der sein Haus gut gründet und auf Fels baut”, sagt Jesus. Wer aber hört und nicht handelt, der baut auf Sand und dessen Haus kann vom Wind und der Flut umgerissen werden. Immer wieder stellt sich die Frage, worauf wir in unserem Leben bauen, worauf wir vertrauen, und es stellt sich auch die Frage, wie wir handeln sollen. Im Konfirmandenunterricht haben wir viel aus der Bibel gelesen – gute Worte zum Leben, die weiterhelfen können, die Geschichten von Jesus, der uns in Wort und Tat gezeigt hat, wie gut Gott es mit uns meint und wie wir leben können. Mögen die Konfirmandinnen und Konfirmanden das im Herzen und im Kopf behalten und als Glaubensfundament mit in ihr Leben nehmen und auch danach handeln – dann kann ihr Lebenshaus sicher stehen, auch wenn es mal “ganz dicke” kommt. Natürlich sind die vielen Geschenke und das Geld, das die Konfirmandinnen und Konfirmanden am Tag der Konfirmation bekommen, wichtig. Es ist aber ein Vorurteil, dass das für die jungen Leute alles sei! Das Familienfest, bei dem sie im Mittelpunkt stehen und ernst genommen werden, ist auch ganz wichtig, ebenso der feierliche Gottesdienst mit dem persönlichen Konfirmationsspruch und dem Segen. Und viele haben geäußert, dass sie gerne demnächst Patin oder Pate werden würden. Die Kirchengemeinden Bordelum und Ockholm wünschen allen Konfirmierten Glück und Gottes Begleitung und dass der Kontakt zu ihrer Kirchengemeinde nun nicht mit der Konfirmation als einem Schlusspunkt endet, sondern dass dieses Fest so etwas wie ein Doppelpunkt ist: da kommt noch was! So formulierte es die Kirchenvorsteherin Gudrun N. in ihrer kleinen Ansprache an die Konfis.

Kleine Konfirmanden feierten Tauferinnerung…und Lena wurde getauft!

Kerstin Schaack 22. Februar 2010

Das Thema “Taufe” stand im Februar 2010 im Mittelpunkt des Konfirmandennachmittages der “Kleinen Konfirmanden” (4. Grundschulklasse). Wie Johannes der Täufer getauft hat und was Jesus dazu sagte haben wir gemeinsam besprochen und unsere Erfahrungen mit Taufen heutzutage ausgetauscht.

Kleingruppe Kinderkonfer Wir haben uns ein über 100 Jahre altes Familientaufkleid und verschiedene mitgebrachte Taufkerzen angesehen, einige Kinder und Mütter hatten Fotoalben, Taufurkunden und Patenscheine mitgebracht.

Was die Symbole Wasser, Licht und Kreuz bei der Taufe bedeuten und warum unser Name dabei genannt wird haben die Konfis gemeinsam mit den Team-Müttern erarbeitet.

Für den Tauferinnerungsgottesdienst am Sonntag haben wir Lesungen und Aktionen eingeübt und Seiten für ein Buch mit guten Wünschen für Lena-Marie, die getauft werden sollte, gestaltet.

Im Gottesdienst entstanden noch weiter Seiten Am Sonntag feierten wir dann den Gottesdienst mit der Gemeinde. Noch viele weitere Seiten mit guten Wünschen für den Täufling entstanden im Laufe der Feier.

Die kleinen Konfirmanden und viele Erwachsene kamen zur Tauferinnerung ans Taufbecken und bekamen einen Segen und ein schön gestaltetes Tauferinnerungsblatt mit einem Bibelwort  mit auf den Weg. Diese Blätter sind auch im Konfirmandenunterricht entstanden.

Schreib- und Frisierarbeiten Lena-Marie, eine der “Kleinen Konfirmanden”, hat sich schon lange auf ihre Taufe gefreut! Seit der Kindergartenzeit interessiert sie sich für die Geschichten aus der Bibel und hat immer viele Fragen gestellt und ihren Eltern zu Hause von den Kindergartengottesdiensten erzählt.

Seit Jahren besucht sie nun schon den Kinderbibelnachmittag und ist jetzt auch beim ersten Konfirmandenjahr dabei.

Ihre Eltern Antje und Jens freuen sich mit Lena und begrüßen den Entschluss zur Taufe, auch wenn sie selber nicht so viel über Kirche und Glauben wissen, denn sie sind beide nicht so aufgewachsen und haben ein Stück kirchliches Leben erst in Nordfriesland durch ihre Kinder kennengelernt.

Lena am Taufbecken Sie haben für Lena eine gute Patin ausgewählt – und auch die Kindergartenleiterin und die Pastorin stehen voll hinter Lena, die seit langem zur Gemeinde gehört und nun als vor dem Gesetz  noch “religionsunmündiges” Kind getauft wurde.

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